Sonntag, 11. August 2013

Abendessen aus dem Garten Edi

Eine yummy delicious Mischung wächst im Garten Edi: Mangold, Zucchini, Bohnen und Kohlrabi. Allein die ersten zwei reichen, um sich mit Zwiebeln und Knoblauch (natürlich auch Salz und Pfeffer!!) zu einem zauberhaften Abendessen zu verwandeln. Das schöne an Mangold und Zucchini: beides wächst wahrscheinlich überall gut, denn sogar im Garten Edi haben wir reichlich! Die Kohlrabi sind auch ganz gut gewachsen, noch einmal ein großes Danke an Phuong, lila Kohlrabi sind super! Die Bohnen? Naja, ok. Im nächsten Jahr möchte ich so einen maibaumartigen Turm oder eine ganze dichte Reihe voll, denn Bohnen sind schon super. Aber kein Gemüse kommt wohl an Zucchini und Kürbisse heran, die ranken und mit großen Blüten zu echt ertragreichen, leckeren Früchten wachsen.



Sonntag, 4. August 2013

Abende im Garten Edi

Der Garten Edi dient uns ja in erster Linie als Refugium um unsere computermüden Augen etwas mit natürlichem Grün und unbegrenztem Blick auf den Himmel zu beruhigen und unsere tippenden und Stifte schiebenden Finger auch einmal in die Erde zu stecken. Aber es gibt natürlich auch die unvergleichlich schönen und kostbaren Stunden des Besuchs. Freunde kommen vorbei und alle sitzen zwischen Spinnen und Blättern und fühlen sich trotzdem wohl. Und dieser Sommer hat uns ja sehr großzügig mit einem scheinbar unerschöpflichen Segen an Johannisbeeren beschenkt und daraus wurde ein Garten-Edi-Getränk. Beeren mit Sekt. Und dann gab es noch den Pastis! Und die bunten Beeren-Kuchen! Die bunten Gemüse-Gerichte und Salate. Aber vor allem die gemütlich-lustigen Stunden.


Freitag, 2. August 2013

Johannisbeeren!

Johannisbeeren. Die werden in der Schweiz Meertrüberli genannt und ich frage mich, warum. Sie sind mit den Stachelbeeren verwandt, von denen es seit diesem Jahr auch einige im Garten Edi gibt. Noch nicht ansatzweise so viele wie Johannisbeeren, aber gut. Im Garten wachsen weisse, rote und schwarze Johannisbeeren. Hyperviele weisse, viele rote und ein paar schwarze. Leider, denn gerade die schwarzen schmecken ziemlich besonders. Aber auch die weissen sind toll, nur machen sie mir auch ein wenig Angst. Es ist nur ein weisser Strauch (drei rote und ein schwarzer) und dieser trägt so viele Früchte, dass wir ernten und ernten und nicht ans Ende kommen. Aber gut, der Mann experimentiert mit dem Aufsetzen von Alkohol, ich verstecke die Beeren in Kuchen und erfinde tolle Mischungen mit Sekt und Minze.

Sonntag, 14. Juli 2013

Von Rosa bis Pink

Meine auf der Welt allerliebsten Farben befinden sich im lebensfrohen Spektrum von pudrigem Rosa über tiefsattem Pink bis zu wunderschönem Lila. Ich glaube fest, dass diese Farben glücklich machen. Im Garten Edi findet man sie alle, Lila ganz besonders, durch meine Lieblingspflanzen Lavendel und die hübschen Kohlrabi, die Phuong gepflanzt hat. Aber auch Pink findet man im Garten Edi, der nicht nur deswegen der schönste Platz meiner Welt ist. Pfingstrosen, Fingerhüte, Heckenrosen und diese märchenhaft schönen Bodenkriecher.



Rosen

Im Garten Edi gibt es einen großen Rosenstrauch. Und dieser Rosenstrauch ist für mich eines der schönsten Dinge neben dem Lavendel. Ich habe mich damals auf den ersten Blick in ihn verliebt, er ist nicht gestutzt, meist etwas wirr und immer voller großer, extrem stark duftender Blüten. Nicht der artifizielle Rosenduft, den Leute ohne Grarten vielleicht im Kopf haben. Nein, die Art von Duft, bei dem man die Augen schliessen und lächeln muss, ohne Widerrede. Magisch.

Himbeeren

Nachdem ich im letzten Jahr die ganzen Himbeersträucher nicht erkannt und raspelkurz geschnitten habe, dürfen sie dieses Jahr wuchern. Und belohnen mich mit keinen, supermatschig aber zuckrig süßen Früchten. Es macht keinen Sinn, diese in Schälchen bis nach Hause zu transportieren. Man muss sie vorsichtig vom Strauch abziehen und direkt in den Mund stecken. Wo sie sich umgehend in rosa Fruchtzucker auflösen. Vermutlich gibt es auf diesem Planeten nichts leckereres. Mit Sicherheit nichts im Garten Edi, nicht mal die wilden Wald-Erdbeeren.





Sonntag, 30. Juni 2013

Rindenmulch

Ich LIEBE Rindenmulch. Mein liebster ist die Hausmarke von Dehner. Dieses Jahr haben der Mann und ich 10 Säcke gekauft und nachdem wir das Unkraut zwischen den meisten Pflanzen mit unseren Händen entfernt hatten, kam eine dicke Schicht Mulch drauf. Das soll den Boden feucht halten und ist für mich wie ein ordentlicher Teppich. Und wenn da was grünes auf meinem Teppich erscheint, dann guck ich mir das ganz genau an und rupfe es im Zweifelsfall heraus. Ich mag dieses kleine bisschen an Ordnung und Struktur aber noch viel mehr mag ich den Geruch. Wenn man eine Tüte Rindenmulch aufreisst, würde ich am liebsten alles auf eine Stelle schütten und mich kurz hinlegen. Ich denke, so riecht es, wenn man im Regenwald einschläft.

Samstag, 29. Juni 2013

Die ersten Erträge

Neben all den wunderschönen Blumen, die ich dann nach einiger Überlegung doch aus dem Garten Edi mitgenommen und damit unsere Wohnung verschönert habe, konnten nun auch andere Gewächse geerntet werden. Johannisbeeren, Erdbeeren, Mangold, den ich wegen den Schnecken und den schönen Blättern gerne in Töpfen auf der Terrasse habe. Die wunderschönen lila Kohlrabi, die Phuong mit Edi gepflanzt hat, brauchen noch etwas, so auch all die Zucchini, die Stachelbeeren und all das Obst was bisher noch winzig ist: Birnen, Mirabellen, Wein, Brombeeren, Pflaumen, Kürbisse. Eine kleine gelbe Zucchini wurde bereits zur Hälfte von einem mysteriösen Wesen verspeist. Ich habe ein Auge auf die anderen, denn ich höre immer, das Zuccini in Schrebergärten so riesig groß werden und würde das gerne mal mit eigenen Erfahrungen bestätigen...



Sonntag, 16. Juni 2013

Fragil schöne Pfingstrosen

Eines DER Highlights jeden Jahres sind die Pfingstrosen im Garten Edi. Große Büsche voller prächtiger Blüten, die allerdings so kurzlebig wie schön sind. Kaum blühen sie, blühen sie so sehr, dass ihre Köpfe zu schwer für die Stängel sind. Und dann genügt nur ein starker Regen und sie liegen auf dem Boden. Aber dann geht es SCHNIPP SCHNAPP, mit der Schere ab und raus aus dem Garten nach Hause. Und dort machen sie uns fast so glücklich wie im Garten Edi.

Montag, 10. Juni 2013

Der Sommer kommt! (Langsam aber sicher)


Der Sommer rückt näher, ist ja offiziell wohl schon da, startet in diesem Jahr aber etwas... bedeckt. Aber jetzt hatten wir ein paar schöne Tage und immer wenn unsere Augen von der Arbeit am Bildschirm müde wurden, wartete der Garten Edi mit viel Grün und viel Bunt auf uns.

Der Garten Edi blüht und blüht und blüht. Und unter all den schönen Blumen und Stauden und Sträuchern wächst der elendige Girsch. Den Löwenzahn habe ich zu 80 % ausgemerzt, also 100% oberflächlich, aber bei ein paar Exemplaren war noch ein Stück Wurzel im Boden verblieben. Weil ich müde und nachlässig wurde und nur die Blätter verbissen ausgerupft habe... aber wir geben nicht auf! Denn wenn man erst einmal aufgehört hat zu seufzen, angesichts des großen Ganzen, das noch zu bewältigen ist und sich statt dessen auf eine Ecke fokussiert, dann geht das Ganze in einen Flow über. 
Man rupft hier und da, hält ab und zu Inne um ein paar Käfer und Würmer zu beobachten, sich zu freuen, wie nah man an deren Leben dran ist, um dann weiter zu machen.

Wenn ich ein größeres Areal frei habe, packe ich eine dicke Schicht von dem toll duftenden Rinden-Mulch aus dem Dehner-Markt drauf. Und denke an den Yosemite-Park im Regen. So ähnlich roch es da. So gut, dass ich mich am liebsten ganz klein machen und unter die Hortensie kriechen würde, um einen kleinen Mittagsschlaf zu halten. Aber dann würde ich ja all die bunten Farben nicht mehr sehen! Fotos vom Rindenmulch gibt es später, wenn ich zufrieden mit der neuen Ordnung bin. Und wieder dazu komme, mich ein paar Minuten zum Schreiben hinzusetzen. Habe ich bereits erwähnt, dass dies zeitlich herausfordernde Zeiten sind? Beruflich? Vermutlich zu oft. Aber für den Garten ist immer ein wenig Zeit, nur für´s Fotos machen und darüber schreiben nicht. Aber der Juni ist noch lang und ich bin zuversichtlich. :)